BIENNALE 2016: HOW TO MAKE… AN EXHIBITION – PART 3

Wenn ihr unseren letzten Blog gelesen habt, fragt ihr euch sicherlich immer noch: „Warum Polen, ich dachte Venedig liegt in Italien?”

Liegt es auch! Es gibt eine andere Erklärung warum Polen eine Rolle spielt, aber lest selbst!

Unser Sponsor Weißenseer stellte uns nicht nur finanzielle Unterstützung in Aussicht, sondern auch Tatkraft. NABIS, ein Büro aus Polen, sei perfekt für die Realisierung.

Wie der Zufall es wollte, waren die Verantwortlichen von NABIS gerade in der Stadt und hatten die Zeit im Büro vorbeizukommen. Auch wenn sie sonst vornehmlich Küchen bauen, so waren sie doch gleich Feuer und Flamme. Mit ihren konstruktiven Ideen und Vorschlägen zu der Umsetzung unseres Konzeptes hatten sie uns schnell überzeugt. Wir beauftragten NABIS mit der Ausführung und dem Aufbau. – Das ging schnell.

Viel Zeit blieb aber auch nicht mehr, es musste losgehen.

Und wir brauchten noch ein Foto von unserem Büro. Dieses sollte als Wandtapete eine Raumillusion schaffen, denn wir wollen ja SEHWland in Venedig inszenieren.

Auch dafür fiel uns die Lösung quasi in die Hände. Auf der Suche nach einem Equipmentverleih für das hochauflösende Foto, stolperten wir über Mike. Ein Profi-Fotograf, der nicht nur die Ausrüstung mitbrachte, sondern sich auch um die Aufnahme und deren Nachbearbeitung kümmern würde. Angebot eingeholt, beauftragt. Einen Tag später stand der große Mike mit seinen mindestens 2 Metern Größe samt Equipment im Büro. Kurze Zeit später war das Foto im Kasten und am nächsten Tag direkt im Druck.

Danke Mike Auerbach! Läuft bei uns!

Es braucht schon etwas Vertrauen, um die Umsetzung unserer Installation an eine bis dahin unbekannte Firma aus der Hand zu geben. Zudem so weit aus der Hand zu geben, dass wir das Ergebnis erst in Venedig zu Gesicht zu bekommen sollten. Um die Nerven zu beruhigen fragten wir ein befreundetes Architekturbüro, ob sie das Qualitätsmanagement übernehmen könnten und der Werkstatt einen Besuch abstatten würden.

Mit den Worten „die können es entweder rein oder raus reißen“ erklärten sie sich bereit und waren begeistert. Die vor Ort entstandenen Fotos könnt ihr oben sehen. Einen Tag später kam eine weitere Nachricht aus Polen: Alles war verstaut und auf dem Weg nach Venedig. Na dann, nix wie hinterher!

Kaum gedacht, schon waren wir da!

Wie bei Ausstellungen so üblich, sind die Tage kurz vor der Eröffnung voller Spannung und Emotionen. Zwischen fleißigen Akteuren und den ersten neugierigen VIP-Besuchern fanden wir unseren Raum im Palazzo Mora und wurden schnell Teil des Ganzen. Unsere Planung war von NABIS nach unseren Vorstellungen umgesetzt worden und auch die Boxen waren rechtzeitig in Venedig eingetroffen.

Der Einbau der Schaukästen war Millimeterarbeit. Um Einige an die Schräge unserer Installation anzupassen, mussten diese in der Werkstatt im Palazzo zugesägt werden. Glücklicherweise half uns das Team vor Ort dabei unsere Wünsche in die Tat umzusetzen.

Der Austausch zwischen allen Beteiligten funktionierte ohne Probleme. Dank der guten Vorarbeit von NABIS, und unserer Vorbereitung genügen wenige Handgriffe um die Installation zu vervollständigen. Während neben uns noch gemalert wird, konnten wir den Tag vor der Eröffnung mit einem Aperol Spritz ausklingen lassen.

Hier noch einmal die Fakten:

Macht euch auf den Weg und kommt zu uns ins SEHWland! Wir freuen uns auf euch!

LK

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