BIENNALE 2016: HOW TO MAKE… AN EXHIBITION – PART 4

Endlich war er da: Der langersehnte Tag der Eröffnung!

Haben wir das wirklich geschafft? Wahnsinn! Allerdings sah es am frühen Morgen im Palazzo Mora bei Weitem nicht danach aus, dass noch am selben Abend 5000 Besucher empfangen werden sollten. Abwarten: Es waren schließlich noch acht Stunden bis zur Eröffnung.

Werfen wir aber erstmal einen Blick auf unsere Installation. Wir betraten die Ausstellungsräume relativ gelassen. Zumindest äußerlich. Die letzten Vorbereitungen hatten wir noch am Abend zuvor getroffen. Jetzt war nur noch Reinigung angesagt, denn alles sollte glänzen! Das war auf jeden Fall unser Anspruch. Wir polierten den gelben Schrank und passten den braunen Teppich von Object Carpet an das SEHWland an. Einen fünf Meter langen Teppich zu durchtrennen, ist bei geschlossenem Fenster ganz schön schweißtreibend. Da es sich bei der Installation unserer Nachbarn um ein internationales Bienenprojekt handelte, zogen wir die Hitze bei geschlossenem Fenster allerdings den Bienenstichen vor.

Während im Palazzo neben uns noch fleißig gewerkelt wurde, machten wir uns mit unserem SEHW-gelb in der Stadt breit. Wir legten unsere Flyer im Palazzo der Berührungspunkte, der Kommunikationsinitiative für Architekten aus. Dass einer unserer Sponsoren auch hinter den Berührungspunkten steckt, öffnete uns die Tür. So war unser Flyer einer der wenigen, der dort auslag. Check! Außerdem hatten wir Aufkleber in Auftrag gegeben, in Form einer Sprechblase und in unserem SEHW-gelb. Diese haben wir mit unserem Hashtag #SEHWland versehen und an interessierte Leute verteilt. Check no. 2!

Innerlich waren wir schon ein wenig aufgeregt. Was wird da auf uns zukommen? Erscheinen genug Besucher? Kommt SEHWland gut an? Was ist, wenn jetzt doch noch irgendetwas schief läuft? Und vor allem: Hatten wir nicht unseren Besuchern eine kleine Überraschung versprochen? Stimmt! Da war doch was. Also haben wir schnell noch die Beutel von Competitionline mit Postkarten und gelben SEHW-Sonnenbrillen gefüllt. Den zeitlichen Aufwand, die vielen Beutel zu bestücken, hatten wir trotz Promotion erfahrener Kolleginnen etwas unterschätzt. Also doch ein bisschen Hektik. Dann also schnell nach Hause. Frisch machen, umziehen und wieder zum Palazzo.

In Anbetracht des morgendlichen Chaos kaum zu glauben, aber das Aufbauteam der Kuratoren hatte mittlerweile die letzte Baustelle fertiggestellt. In unserem Raum wurde gerade noch der Boden gereinigt, als schon die ersten Besucher unten den Palazzo betraten. Punktlandung.

„Herzlich Willkommen im SEHWland“

Pünktlich zur Eröffnung erleuchteten die roten Kuben im Eingangsbereich vom Palazzo Mora und der Abend konnte beginnen. Im schwarzen Dress durften wir die Besucher mit unseren Überraschungen im SEHWland empfangen: Mit unseren Give-aways zauberten wir Vielen beim Betreten des Raumes ein Lächeln ins Gesicht. Die Sonnenbrillen wurden aufgesetzt, die gelben Sprechblasen an die Kleidung geklebt und die Installation neugierig erkundet. Es ergaben sich viele spannende Gespräche mit Menschen aus aller Welt, die sich in unserem SEHWland sichtbar wohlfühlten.

Langsam fiel die Anspannung ab und auch unsere Stimmung wurde ausgelassener. Schön zu sehen, wenn die rausgeputzten Besucher vor unserem Schrank in die Hocke gingen, um auch die unteren Gucklöcher zu erreichen. Kinder wurden hochgehoben und die Leute posierten vor unserem Schrank. So hatten wir uns das vorgesellt. Wie schön, wenn ein Plan aufgeht! Darauf haben wir uns dann den ein oder anderen Aperol Spritz genehmigt. Gegen 22 uhr hieß es dann „SEHW way home“, der Palazzo schloss für diesen Abend. To be continued! Die Ausstellung ist im Rahmen der Architekturbiennale 2016 noch bis Ende November zu sehen.

Am nächsten Tag sahen wir noch überall in der Stadt unsere gelben Sonnenbrillen und unsere Aufkleber, was nun uns ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Hier noch einmal die Fakten:

Macht euch auf den Weg und kommt zu uns ins SEHWland! Es lohnt sich!

PR und LK

weitere News