Mensch und Büro – über das Fraunhofer SIT

Als Reaktion auf unsere Pressemitteilung zu der Fertigstellung des Fraunhofer SIT, erreichte uns eine Anfrage des Magazins „Mensch und Büro“ der Konradin Mediengruppe. Das Magazin beschäftigt sich Schwerpunktmäßig mit der Inneneinrichtung von Bürogebäuden.

Das interessante an der Zuarbeit für diesen Fachartikel war die Betrachtung des Gebäudes in Bezug auf den Menschen und dessen Anforderungen an den modernen Arbeitsplatz.

Hier ein Ausschnitt aus dem Artikel:

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt besteht seit 1963 und war damals das erste deutsche Großrechenzentrum. Der ehedem moderne Bau mit breitem Sockel und zurückliegendem zweigeschossigen Aufbau erhielt nun eine zeitgemäße Erweiterung. Notwendig wurde der Neubau, weil viele Mitarbeiter des SIT an mehreren Standorten angesiedelt waren. Die Zusammenlegung an einen Ort sollte zu neuen Synergien und besserem Austausch führen. Um ein einheitliches Ensemble zu schaffen und den Straßenraum zu fassen, wurde auch im Neubau das Erdgeschoss als breiter Sockel konzipiert. Der Haupteingang befindet sich nun in der Mitte zwischen Alt- und Neubau, liegt etwas zurück gesetzt und ist voll verglast. Über dem Sockel erhebt sich der durch ein Zwischengeschoss abgesetzte sechsgeschossige Büroriegel. Die Regelgeschosse wurden nach den Kriterien klare Orientierung, kurze Wege, sinnvolle Verbindungen und flexible Nutzung geplant. So sind alle Serviceräume in der Mittelzone angeordnet. Kopierraum und Sanitärräume sind von allen Büros aus schnell erreichbar. Die Mittelspange bildet somit quasi ein über alle Geschosse gelegtes Rückgrat. Durch Glaswände und einen über alle Etagen hinweg reichenden Luftraum im Treppenhauskern entstehen Verknüpfungen zwischen den einzelnen Geschossen. Zwei wettergeschützte, verglaste Gänge im Erdgeschoss verknüpfen Alt- und Neubau. Einer davon dient als direkter Weg vom Treppenhaus im Altbau zum Pendant im Neubau. Wie sollte ein Bürogebäude für ein Forschungsinstitut geplant sein, das sich mit einem sensiblen Arbeitsfeld wie der Frage nach der Datensicherheit im heutigen Informationszeitalter beschäftigt? Für die Experten vom Berliner Büro SEHW Architektur war schnell klar, dass eine Spielwiese à la Google nicht passen würde. „Das wäre der Ernsthaftigkeit des Themas nicht angemessen gewesen. Und isolierte Cubicals hätten dem geforderten Netzgedanken widersprochen“, betont Xaver Egger, Geschäftsführer von SEHW Architektur.

Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen.

Viel Vergnügen!

LK