LIEBLING REINICKENDORF

Liebling Reinickendorf: Ein Haus mit Philosophie, Mehrwert, Qualität und Charisma. Wohngesunde Baustoffe, die nahen Erholungsgebiete, die hohe kulturelle Vielfalt und die herzliche, berlintypische Prägung Reinickendorfs stehen für die einzigartige und lebensbejahende, nachhaltige Philosophie des Gebäudes.

Die Architekten Hilka Nieselt und Prof. Xaver Egger im Interview über Philosophie, Nachhaltigkeit und die Mehrwerte für die Bewohner.

Was sind die Besonderheiten von ‚Liebling Reinickendorf‘, einem Haus, das im Ausdruck der Sonne zugewandt ist?

Prof. Xaver Egger: Die Besonderheit liegt schon mal darin, dass das Projekt in Reinickendorf liegt. Bisher hatten die Player aus der Immobilienbranche Reinickendorf nicht im Fokus. Das ändert sich nun. Liebling Reinickendorf ist wie Reinickendorf selbst: ein Original, das seinen Platz im Kiez beansprucht, das auffällt, aber auch dazugehört, das polarisiert, aber von denen, die es bewohnen, geliebt werden wird wegen seiner Eigenart.

Wie charakterisieren Sie die Architektur?

Prof. Xaver Egger: Ich würde sagen zeitgemäß mit einem augenzwinkernden Bezug zur Moderne der Zwischenkriegszeit, die diese Gegend und Berlin insgesamt sehr geprägt hat. Allein das Grün der Fassade, ein Farbton, den Bruno Taut in vielen seiner heute denkmalgeschützten Gebäude verwendet hat, zaubert aus dem oft fahlen, kalten Berliner Licht eine warme, anziehende, einladende Architektur und schießt den Betrachter mal eben von Berlin nach Italien, nach Mexiko oder sonst wo hin.

Wie würden Sie das Wohngefühl konkret beschreiben?

Hilka Nieselt: Liebling Reinickendorf bietet ein erholsames Wohnambiente mit viel Grün und wohngesunden Baustoffen. Eine gute Besonnung durch Ost-Westausrichtung schafft zu jeder Tageszeit lichte Räume. Der Trubel der Großstadt wird hinter sich gelassen. Nahe Erholungsgebiete wie der Tegeler See oder der Flughafensee runden das Bild ab und die Verkehrsanbindung in die Stadt ist ideal. Die Bauweise als vorgefertigte Holzkonstruktion mit Holzfaserdämmung und mineralischen Putz ist eine wohngesunde Bauweise, diffusionsoffen, feuchtigkeitsregulierend und wärmeeffizient.

Wie berücksichtigt Liebling Reinickendorf Aspekte moderner Nachhaltigkeit und Energieeffizienz?

Hilka Nieselt: Der Baustoff Holz hat eine lange Tradition und ist in diesem Sinne nicht modern. Jedoch bekommt er zur Zeit ein ungeahntes Comeback wegen seiner unvergleichlichen Nachhaltigkeitsaspekte. Holz bindet klimaschädliches Co2 und ist ein nachwachsender Rohstoff, damit schlägt Holz alle anderen Baumaterialien in Sachen Nachhaltigkeit bei weitem. Außerdem besitzen Holz und holzbasierte Dämmstoffe ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften. Dadurch eignen sich Holzbaustoffe ideal für energieoptimierte Gebäude. Ein Luftwämetauscher mit Unterstützung einer Gastherme ermöglicht möglichst geringen Verbrauch fossiler

Brennstoffe. Das Gründach hält Feuchtigkeit und trägt somit auch maßgeblich zur Klimaregulierung des Umfelds sowie zur Kühlung an heißen Sommertagen bei.

Wird die Holzsystembauweise schon länger im Wohnungsbau eingesetzt?

Hilka Nieselt: Die Holzrahmenbauweise hat eine lange Tradition in Amerika , Kanada und Skandinavien. Im letzten Jahrzehnt wurde durch Digitalisierung und computergestützte Fertigung der Holzrahmenwände ein neues Zeitalter des Holzbaus eingeläutet.

Wie bestimmt das Bauen mit Holz die Effizienz der Planung und die Umsetzungsgeschwindigkeit des Projekts?

Hilka Nieselt: Dadurch, dass nahezu das gesamte Gebäude vorproduziert auf die Baustelle kommt ist der Prozess auf der Baustelle erheblich kürzer als bei konventioneller Bauweise.

Wie würden Sie den Menschen beschreiben für den Sie ‚Liebling Reinickendorf‘ architektonisch entwickelt haben?

Prof. Xaver Egger: Liebling Reinickendorf ist tatsächlich etwas für Liebhaber. Liebhaber moderner Architektur mit einem besonderen Kick, Liebhaber von Authentizität im Viertel, Liebhaber des Gewachsenen statt des Künstlichen. Und letztlich Liebhaber des Individuellen, da das Gebäude durch seine Gestaltung identitätsstiftend wirkt und nur elf Wohnungen beherbergt, so dass hier eine kleine Nachbarschaft für sich entstehen wird mit gemeinsamem Grün und gemeinsamem Spaß am Besonderen.

Was ist für Sie das Wichtigste an guter Architektur?

Prof. Xaver Egger: Gute Architektur erkennt man daran, dass sie sitzt wie gute Kleidung. Wenn Architektur gut ist, passt sie zum Menschen und sie findet die Menschen, die zu ihr passen.

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