PANKOWS NEUES SCHMUCKKÄSTCHEN

MOI CHARLOTTE ist ein echtes Schmuckkästchen in einem der grünsten und schönsten Bezirke Berlins. Für Liebhaber kraftvoller, nachhaltiger und ästhetischer Architektur, die besonderen Wert auf eine hochwertige und indivduelle Ausstattung in energieeffizienter Bauweise legen.

Die Projektleiterin Dipl.-Ing. Hilka Nieselt und Prof. Xaver Egger haben ein paar Fragen zum Projekt beantwortet:

Was sind die Besonderheiten von MOI CHARLOTTE?
Prof. Xaver Egger: Unser Charlottchen ist frech. Es versteckt sich im zunehmend bürgerlichen und familienaffinen Pankow in zweiter Reihe hinter einer gründerzeitlichen Villenbebauung im Grünen und lugt doch forsch und neugierig hervor. Moi Charlotte spielt mit Wörtern wie mit Formen: Charlotte nimmt Bezug auf die Charlottenstraße und ist diese typische Berliner Schnauze, so jar nicht etepetete, wa?! Moi Charlotte ist aber auch ein kleines individuelles Haus im Grünen in einem modernen urbanen Kleid.

Wie charakterisieren Sie die Architektur?
Prof. Xaver Egger: Moi Charlotte ist einfach und gleichzeitig raffiniert. Ein durch die Vorgaben der Baugenehmigung simples, reduziertes Gebäudevolumen, das durch die tiefen Loggien an den Ecken eine starke Plastizität erhält. Eine simple Materialität, die aber durch den gekämmten Edelputz einen besonderen Charakter erhält, sehr handwerklich und zudem sehr individuell in seiner Sprache. Diese Gegensatzpaare lassen sich beliebig fortführen. Man sieht, dass in diesem kleinen Haus mit seinen vier Wohnungen viel Kreativität und Individualität steckt. Letztlich spiegelt sich darin auch die Zielgruppe, für die wir das Haus entworfen haben.

Wie würden Sie das Wohngefühl konkret beschreiben?
Hilka Nieselt: Moi Charlotte bietet ein erholsames Wohnambiente mit viel Grün und wohngesunden Baustoffen. Jede Wohnung bietet für jede Tageszeit einen besonnten Außenraum an. Der Morgenkaffee kann in den ersten Lichtstrahlen der aufgehenden Sonne genossen werden und mit Blick in die selbstgezogenen Tomaten ebenso der kühle Weißwein abends im letzten warmen Licht der Abendsonne. Eine gute Besonnung schaff t zu jeder Tageszeit lichte Räume. Das freistehende Gebäude ohne Straße direkt vor der Haustür lässt den Trubel der Großstadt hinter sich. Nahe Erholungsgebiete wie der botanische Volkspark Pankow oder die Arkenberge runden das Bild ab.

Wie ist MOI CHARLOTTE gebaut, welche relevanten Aspekte wurden besonders von SEHW berücksichtigt?

Hilka Nieselt: Moi Charlotte wird als massive und langlebige Bauweise gebaut. Die Aufenthaltsqualität ist sehr hoch durch die gute Wärmespeicherfähigkeit und Selbstregulierung der Luftfeuchte durch die Massivbauteile. Im Sinne des nachhaltigen Bauens sollte hier noch der Einsatz eines Luftwämetauschers genannt werden für die Wärmeerzeugung, der mit Unterstützung einer Gastherme einen möglichst geringen Verbrauch fossiler Brennstoffe ermöglicht.

Wie bestimmen moderne Bautechniken  die Umsetzungsgeschwindigkeit des Projekts?

Hilka Nieselt: Die Bauindustrie hat die Bauabläufe durch computergestützte Vorfertigung von Planelementen im Werk optimiert. Die Bauteile werden objektbezogen im Werk anhand von Wandverlegeplänen zugeschnitten, die exakt nach den Zeichnungen des Architekturbüros erstellt werden. Die „Puzzlestücke“ werden geschossweise angeliefert und mit einem Minihebekran zusammengesetzt. Damit hat sich der Bauablauf im Vergleich zum konventionellen Mauerwerksbau erheblich beschleunigt.

Wie würden Sie den Menschen beschreiben für den Sie MOI CHARLOTTE architektonisch entwickelt haben?

Prof. Xaver Egger: Ich hatte vorhin von Gegensatzpaaren gesprochen, mit denen sich das Haus ganz gut beschreiben lässt. Das ist mit den Menschen genauso: Moi Charlotte ist das Haus für Menschen, die gerne in der Stadt wohnen, aber auch im Grünen. Moi Charlotte ist transparent und off en, lässt aber zu, dass die Bewohner sich zurückziehen. Insgesamt spricht das Haus einen Typus Mensch an, der Gefallen am Besonderen hat, an Individualität, an Identität und Urbanität und der gleichzeitig Teil einer kleinen Nachbarschaft im Grünen sein möchte.

Auf welche Qualitätskriterien haben Sie besonders bei MOI CHARLOTTE geachtet?

Prof. Xaver Egger: Die Qualitätsanforderungen ergeben sich quasi aus dem Gebäude und aus der Zielgruppe. Die Kunst besteht darin, diese Anforderungen in Deckung zu bringen. Das geht los beim Erscheinungsbild des Hauses, seinem Gesicht, der Fassade. Die Individualität der in einem warmen Creme-Ton gehaltenen Kammputzfassade setzt ein hohes Maß an Qualitätsanspruch auch beim ausführenden Handwerker voraus. Und diese Visitenkarte zieht sich dann durch das ganze Gebäude, durch die privaten Loggien, die wertigen Oberflächen, die Ausstattungsqualität, etc. Nicht zu vergessen eine hohe Nachhaltigkeit durch sehr gut gedämmte Fassaden und die Nutzung regenerativer Energien.

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